Wie das morgendliche Laufen vor den Toren von Montréal mich nicht nur in Form, sondern auch auf allerlei Gedanken bringt...
Nielsson - 9. Jul, 17:28
Mir wurde mal ähnliches vorgeworten - was nebenbei bemerkt zumindest teilweise stimmt. Geantwortet habe ich dann mit: "Ja, ich habe das mehrfach probiert, aber du hast nie zurückgegrüßt und dann habe ich es eben auch aufgegeben."
Danach war erstmal Ruhe. :-)
Wenn's mit dem Grüssen allein getan wäre, wäre es ja nicht so schlimm, das würde ich ja noch schaffen. Aber hier ist das Grüssen der Auftakt zu einem endlosen Austausch von Banalitäten, der manchmal über meine Kräfte geht: man muss sich gegenseitig fragen, wie es einem geht, was man so macht, wie es den Kindern geht, ob wir nicht auch finden, dass der Sommer ganz besonders schwül/regnerisch/schön ist und ob man sich nicht noch ein Kind/Auto/Schwimmbad anschaffen möchte... Wenn man nun aber keine Affinität mit der Person spürt, möchte ich doch bitte das Recht haben, dem aus dem Weg zu gehen! Bin ich deshalb ein schlechter Mensch?
Nielsson - 10. Jul, 10:38
Ganz sicher!
Das klingt recht ländlich. Wenn das dort halt Usus ist, dass man mit allen Nachbarn ein mehr als herzliches Verhältnis hat? Oder ist das nur diese Nachbarin?
In Städten ist das doch häufig so, dass gerade mal zu einem "Hallo" für alle Nachbarn reicht...
Über Lilli
In Süddeutschland geboren und aufgewachsen, nach dem Studium nach Kanada ausgewandert, lebt und liebt Lilli seit zehn Jahren in einem Vorort von Montréal. Sie verdient ihr Brot mit Übersetzungen, die Butter dazu mit Texten aus ihrer Feder und die volle Anerkennung ihres Mannes dafür, zwei Strolche fast immer liebevoll auf ihrem Werdegang zu begleiten.
Danach war erstmal Ruhe. :-)
Immer diese Freundlichkeit
Ganz sicher!Das klingt recht ländlich. Wenn das dort halt Usus ist, dass man mit allen Nachbarn ein mehr als herzliches Verhältnis hat? Oder ist das nur diese Nachbarin?
In Städten ist das doch häufig so, dass gerade mal zu einem "Hallo" für alle Nachbarn reicht...