Die richtigen Schuhe
Am 1. April 2008 sind die Gehwege in und um Montréal endlich eisfrei und laden Lilli zum Schuhwechsel ein:
Es ist kaum zu glauben, wie schmutzig die Schneereste sind, die sich immer noch zu beiden Seiten der Straßen auftürmen. Immerhin ist das Eis auf den Gehwegen weggetaut, es nieselt heute morgen ein bisschen und zum ersten Mal seit Beginn des Lauftrainings stecken meine Füße in schön gepolsterten Laufschuhen. Denn so gut das Laufen auch für Beine und Po sein mag – für die Kniegelenke ist das ständige Hämmern jedenfalls belastend, soviel habe ich jetzt schon festgestellt. Wer damit Schwierigkeiten hat, sollte auf alle Fälle in einen gut abfedernden Schuh investieren (oder besser noch in zwei! ha, ha). Auch ein paar Aufwärmübungen können nicht schaden, wenn ich mir auch sehr komisch dabei vorkomme, auf dem Gehweg vor dem Haus die Knie und Fußgelenke kreisen zu lassen. Gut, dass es immer noch nicht ganz hell ist… Im Prinzip wäre es natürlich viel besser, auf einem moosigen Waldweg zu laufen, aber dazu müsste ich mich ins Auto setzen und mindestens eine Viertelstunde fahren – kommt leider aus Zeit- und noch ein paar anderen Gründen nicht in Frage. Ja, Württembergs fruchtbare Felder und liebliche Weinberge (lese gerade Wilhelm Hauffs "Lichtenstein", deshalb der Anflug von Lyrik) sind leider weit entfernt. Also wieder durch die Nachbarschaft, wobei mir die immer gleiche Route so langsam langweilig wird. Es ist zwar ganz unterhaltsam, den Leuten in die erleuchteten Küchen zu schauen und beim Frühstücken zuzusehen, aber irgendwie verführt die allzu bekannte Strecke dazu, das Tempo schleifen zu lassen. Ich werde mir eine neue Strecke aussuchen müssen – vielleicht sogar eine etwas längere, die ich dann in der gleichen Zeit (und deshalb mit höherer Geschwindigkeit) bewältigen muss.
Immer muss man sich überbieten, um nicht auf der Stelle zu treten, das scheint beim Laufen nicht anders zu sein als im richtigen Leben.
Es ist kaum zu glauben, wie schmutzig die Schneereste sind, die sich immer noch zu beiden Seiten der Straßen auftürmen. Immerhin ist das Eis auf den Gehwegen weggetaut, es nieselt heute morgen ein bisschen und zum ersten Mal seit Beginn des Lauftrainings stecken meine Füße in schön gepolsterten Laufschuhen. Denn so gut das Laufen auch für Beine und Po sein mag – für die Kniegelenke ist das ständige Hämmern jedenfalls belastend, soviel habe ich jetzt schon festgestellt. Wer damit Schwierigkeiten hat, sollte auf alle Fälle in einen gut abfedernden Schuh investieren (oder besser noch in zwei! ha, ha). Auch ein paar Aufwärmübungen können nicht schaden, wenn ich mir auch sehr komisch dabei vorkomme, auf dem Gehweg vor dem Haus die Knie und Fußgelenke kreisen zu lassen. Gut, dass es immer noch nicht ganz hell ist… Im Prinzip wäre es natürlich viel besser, auf einem moosigen Waldweg zu laufen, aber dazu müsste ich mich ins Auto setzen und mindestens eine Viertelstunde fahren – kommt leider aus Zeit- und noch ein paar anderen Gründen nicht in Frage. Ja, Württembergs fruchtbare Felder und liebliche Weinberge (lese gerade Wilhelm Hauffs "Lichtenstein", deshalb der Anflug von Lyrik) sind leider weit entfernt. Also wieder durch die Nachbarschaft, wobei mir die immer gleiche Route so langsam langweilig wird. Es ist zwar ganz unterhaltsam, den Leuten in die erleuchteten Küchen zu schauen und beim Frühstücken zuzusehen, aber irgendwie verführt die allzu bekannte Strecke dazu, das Tempo schleifen zu lassen. Ich werde mir eine neue Strecke aussuchen müssen – vielleicht sogar eine etwas längere, die ich dann in der gleichen Zeit (und deshalb mit höherer Geschwindigkeit) bewältigen muss.
Immer muss man sich überbieten, um nicht auf der Stelle zu treten, das scheint beim Laufen nicht anders zu sein als im richtigen Leben.
Lilli legt los - 8. Mai, 09:45