Ein Engel!
Der kleine Strolch lernt gerade am eigenen Körper, was für ein knallhartes Geschäft der Einzelhandel doch ist: vor ein paar Wochen fing er an, einen „Laden“ in seinem Zimmer einzurichten, in dem er – schön auf einem IKEA-Tisch ausgebreitet – selbstgemalte Logos von Eishockey- und Footballmannschaften verkauft. Da liegen also die „Sharks“ von San José (seine Lieblingsmannschaft) und die „Vikings“ von Minnesota neben dem etwas langweiligen „CH“ von Montréal, und zur Abwechslung hat er auch ein paar Logos von Skateboard- und Schlittschuhfirmen eingestreut. Alles schön mit Preisen ausgezeichnet, die von 5 Cents bis 81 Cents reichen, weiß der Himmel nach welchem Prinzip. Zuerst haben Lilli und Monsieur auch brav bei ihm eingekauft, dann aber ließ vor allem Lillis Nachfrage nach Sportthemen nach.
1. Aktion des Strolches darauf: Preisnachlass. Brachte leider keine neuen Kunden ein.
2. Aktion: Psychologischer Druck. Er stellte ein Schild auf seinen Ladentisch, das mit der baldigen Schließung drohte, da niemand etwas kaufte. Brachte leider auch keine neuen Kunden ein.
3. Aktion: Werbung! Er verteilte Pfeile auf dem Boden, die vom Hauseingang bis hoch in sein Zimmer führten. Auf der Zimmertür ein Schild: Kommt und kauft etwas in meinem Laden!
4. Aktion: Diversifizierung des Angebots. Als Lilli ihn (angelockt durch die Pfeile) fragte, ob er denn gar keine anderen Motive anzubieten hätte, zeigte er sich plötzlich bereit, auch auf Bestellung malen – und zwar alle beliebigen Motive, you name it, Lady.
So hat Lilli gestern notgedrungen einen Weihnachtsmann und einen Engel für insgesamt 83 Cents bestellt und 20 Minuten später auch erhalten. Kleine Notiz am Rande: während der Weihnachtsmann vorschriftsmässig mit roter Bommelmütze, Rauschebart und schwarzen Stiefeln daherkommt, hat der Engel zwei Tätowierungen auf den Flügeln vorzuweisen und hält einen Pfeil und Bogen schussbereit. Der muss wohl noch vom Valentinstag übrig sein, vielleicht war er deshalb so billig…
1. Aktion des Strolches darauf: Preisnachlass. Brachte leider keine neuen Kunden ein.
2. Aktion: Psychologischer Druck. Er stellte ein Schild auf seinen Ladentisch, das mit der baldigen Schließung drohte, da niemand etwas kaufte. Brachte leider auch keine neuen Kunden ein.
3. Aktion: Werbung! Er verteilte Pfeile auf dem Boden, die vom Hauseingang bis hoch in sein Zimmer führten. Auf der Zimmertür ein Schild: Kommt und kauft etwas in meinem Laden!
4. Aktion: Diversifizierung des Angebots. Als Lilli ihn (angelockt durch die Pfeile) fragte, ob er denn gar keine anderen Motive anzubieten hätte, zeigte er sich plötzlich bereit, auch auf Bestellung malen – und zwar alle beliebigen Motive, you name it, Lady.
So hat Lilli gestern notgedrungen einen Weihnachtsmann und einen Engel für insgesamt 83 Cents bestellt und 20 Minuten später auch erhalten. Kleine Notiz am Rande: während der Weihnachtsmann vorschriftsmässig mit roter Bommelmütze, Rauschebart und schwarzen Stiefeln daherkommt, hat der Engel zwei Tätowierungen auf den Flügeln vorzuweisen und hält einen Pfeil und Bogen schussbereit. Der muss wohl noch vom Valentinstag übrig sein, vielleicht war er deshalb so billig…
Lilli legt los - 5. Dez, 11:17