Donnerstag, 22. Januar 2009

Lilli und das Hutzelweiblein

Gestern hat Lilli einem halb erfrorenen Hutzelweiblein geholfen, eine richtige Adresse in ihrer Straße ausfindig zu machen. Lilli ist ein Stück mit der Frau mitgegangen, hat den betreffenden Wohnblock identifiziert und dreimal umkreist, bevor ihr der kleine Trampelpfad aufgefallen ist, über den man überhaupt nur (mit dem ganzen Schnee) an die Haustür drankam. Danach war Lilli den ganzen Tag über seltsam beschwingt, obwohl drei Maschinen Wäsche anstanden und sie zu dem Zeitpunkt noch gar nicht wusste, dass abends die neue Staffel von „Lost“ losgehen würde. Als sie sich aber überlegte, wie sie über das Hutzelweiblein bloggen könnte, merkte sie, dass aus der Geschichte nichts rauszuholen war. Eine gute Tat ganz ohne literarisches Potential. Es war’s trotzdem wert.

Über Lilli

Laufen ist denken, manchmal auch überlegen, immer aber sich erneuern. Eine neue Sicht auf die Dinge erlangen, die uns bewegen. Laufen ist manchmal auch davonlaufen, für eine Weile wenigstens, bevor man wieder heimkommt zu Mann und Kindern, Wäsche und Kochtopf, zu den eigenen Macken und all den bunten Schnipseln, die ein Leben so ausmachen. Laufen ist das beste Beobachten, das es gibt.

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Zuletzt aktualisiert: 23. Mai, 03:27

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