Freitag, 15. Mai 2009

Lilli in der Schule

Es ist eine Wohltat, seine Kinder einmal in ihrem normalen Schulalltag beobachten zu können – wie sie sich innerhalb der Gruppe verhalten, ob sie wohl von Freunden umringt oder einsam durch den Tag gehen, wie interessiert sie mitmachen und vor allem, wie beruhigend normal sie doch im Vergleich zu ihren Altersgenossen sind. Gibt es Kinder, die noch hampeliger oder unaufmerksamer sind als unsere oder durch ihre blöden Bemerkungen schlichtweg als unangenehm auffallen, ist man doch sehr sehr dankbar für das Exemplar, das der liebe Gott uns in die Arme gelegt hat. Und etwas beschämt, manchmal mit ihnen zu hadern wegen Kleinigkeiten, die – wie wir alle wissen – keinen großen Geist stören.

Lilli weiß auch, dass dieses Gefühl noch tausendmal intensiver ist, wenn man im obigen Experiment „Schule“ mit „Kinderkrankenhaus“ ersetzt.

Über Lilli

Laufen ist denken, manchmal auch überlegen, immer aber sich erneuern. Eine neue Sicht auf die Dinge erlangen, die uns bewegen. Laufen ist manchmal auch davonlaufen, für eine Weile wenigstens, bevor man wieder heimkommt zu Mann und Kindern, Wäsche und Kochtopf, zu den eigenen Macken und all den bunten Schnipseln, die ein Leben so ausmachen. Laufen ist das beste Beobachten, das es gibt.

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Zuletzt aktualisiert: 23. Mai, 03:27

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