Montag, 20. September 2010

Lilli im Schatten des Windes

Lilli ist ratlos. Da liest sie ein hochgelobtes, preisgekröntes Buch und findet weder die Handlung einleuchtend noch den Stil so richtig fesselnd. So wie damals bei Amélie Poulain, als alle "Meisterstück" schrien und Lilli nur die Stirn runzelte. Beim "Schatten des Windes" ist es aber schlimmer: obwohl Lilli die Geschehnisse des Buchs (verkorkster Schriftsteller, dem im entscheidenden Moment seines Lebens der Mut fehlte, will seine Bücher verbrennen, trifft aber auf sein alter ego und schöpft Hoffnung, durch ihn irgendwie erlöst zu werden) und auch die subtilen Anspielungen auf Schicksale, die sich wiederholen, und Väter, die keine sind (Daniel Sempere "sans père") versteht, schlägt sie am Ende das Buch zu, ohne sich einen Reim darauf machen zu können, was auf den letzten Seiten denn nun wirklich passiert ist. Deshalb: kann jemand sich erbarmen und Lilli erklären, wie der Schatten des Windes endet? Aber gaaaanz langsam, bitte.

Über Lilli

Laufen ist denken, manchmal auch überlegen, immer aber sich erneuern. Eine neue Sicht auf die Dinge erlangen, die uns bewegen. Laufen ist manchmal auch davonlaufen, für eine Weile wenigstens, bevor man wieder heimkommt zu Mann und Kindern, Wäsche und Kochtopf, zu den eigenen Macken und all den bunten Schnipseln, die ein Leben so ausmachen. Laufen ist das beste Beobachten, das es gibt.

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Zuletzt aktualisiert: 23. Mai, 03:27

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