Kinder lernen trotz Schule,
sagt Lillis Schwester, die Lehrerin, immer. Heute morgen jedenfalls kam Lilli beim Nachdenken über das Schuljahr, das heute zu Ende geht, so in Rage, dass sie auf ihrer neuen (verlängerten!) Strecke direkt einen Geschwindigkeitsrekord aufgestellt hat:
Die Lehrerin der Parallelklasse des großen Strolchs ist ein rechtes Biest, deren Spezialität darin besteht, die Schüler mit herzlosen Kommentaren in einer Weise abzukanzeln, die die Eltern grün anlaufen lässt. Auch unter die Arbeiten schreibt sie gerne Sachen wie „schon wieder nur C“ oder „kein Wunder bei so einem unaufmerksamen Schüler“, und neulich stand unter einer besser ausgefallenen Arbeit „na endlich“. Nicht gerade erbaulich für 9-jährige, die noch nicht unbedingt einsehen, dass sie für sich selbst lernen und nicht für die Lehrerin… Da kann ich ja nur froh sein, dass der Strolch in die andere Klasse kam, die eigentlich zu Beginn des Jahres als „problematisch“ eingestuft wurde, da sie nur zur Hälfte aus Drittklässlern besteht, zur anderen Hälfte aber aus Viertklässlern. Die Lehrerin musste sich also das ganze Jahr über zwischen beiden Jahrgängen zweiteilen, um beiden halben Klassen den jeweiligen Lehrstoff zu vermitteln. Trotz dieser Schwierigkeit lief das Schuljahr eigentlich ganz glatt, wenn man mal von dem einen Mädchen absieht, das immer wieder Rabatz schlug, Schreikrämpfe bekam, mit Sachen um sich warf und im Mai dreimal die Woche von den Eltern aus der Klasse geholt werden musste, da sie bis in den Flur hinaus zu hören war. Eine von 24, das ist heutzutage ja gar nichts.
Meine Güte, was waren meine Grundschuljahre damals ereignislos.
Die Lehrerin der Parallelklasse des großen Strolchs ist ein rechtes Biest, deren Spezialität darin besteht, die Schüler mit herzlosen Kommentaren in einer Weise abzukanzeln, die die Eltern grün anlaufen lässt. Auch unter die Arbeiten schreibt sie gerne Sachen wie „schon wieder nur C“ oder „kein Wunder bei so einem unaufmerksamen Schüler“, und neulich stand unter einer besser ausgefallenen Arbeit „na endlich“. Nicht gerade erbaulich für 9-jährige, die noch nicht unbedingt einsehen, dass sie für sich selbst lernen und nicht für die Lehrerin… Da kann ich ja nur froh sein, dass der Strolch in die andere Klasse kam, die eigentlich zu Beginn des Jahres als „problematisch“ eingestuft wurde, da sie nur zur Hälfte aus Drittklässlern besteht, zur anderen Hälfte aber aus Viertklässlern. Die Lehrerin musste sich also das ganze Jahr über zwischen beiden Jahrgängen zweiteilen, um beiden halben Klassen den jeweiligen Lehrstoff zu vermitteln. Trotz dieser Schwierigkeit lief das Schuljahr eigentlich ganz glatt, wenn man mal von dem einen Mädchen absieht, das immer wieder Rabatz schlug, Schreikrämpfe bekam, mit Sachen um sich warf und im Mai dreimal die Woche von den Eltern aus der Klasse geholt werden musste, da sie bis in den Flur hinaus zu hören war. Eine von 24, das ist heutzutage ja gar nichts.
Meine Güte, was waren meine Grundschuljahre damals ereignislos.
Lilli legt los - 23. Jun, 09:20
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