Also, wenn ich jetzt nach Deutschland komme, fällt mir die ambiante Unfreundlichkeit der Eingeborenen schon auch auf (im Vergleich zur sehr demonstrativen Freundlichkeit, die z.B. Ladenpersonal hier an den Tag legt). Ein bisschen mehr lächeln und helfen wollen und Spass an der Arbeit könnte man sich da schon vorstellen. Aber deshalb fälle ich doch nicht gleich ein Urteil über das gesamte Land - das ist es doch, was mich an meiner Nachbarin so aufregt. Schliesslich sind doch die meisten Deutschen, die ich kenne (also wirklich kenne), genauso nett, offen, hilfsbereit, grosszügig usw. wie die Kanadier hier. Es ist einfach ein engstirniges Unding, dieses Schubladendenken!
Über Lilli
Laufen ist denken, manchmal auch überlegen, immer aber sich erneuern. Eine neue Sicht auf die Dinge erlangen, die uns bewegen. Laufen ist manchmal auch davonlaufen, für eine Weile wenigstens, bevor man wieder heimkommt zu Mann und Kindern, Wäsche und Kochtopf, zu den eigenen Macken und all den bunten Schnipseln, die ein Leben so ausmachen. Laufen ist das beste Beobachten, das es gibt.
Zurück in die Zukunft...