Ja, kenne ich, sowas will man wirklich nicht hören.
Und man will auch nicht weiter darüber nachdenken.
Man fühlt sich schuldig und dankbar zugleich, dass es den anderen getroffen hat und nicht einen selbst. Und möchte alles, was damit zu tun hat, einfach bitte wieder ausblenden, einfach weitermachen und so tun, als ob es solche Dinge gar nicht gäbe und an die im Wortsinn "heile" Welt glauben.
Aber vielleicht geht es Deiner Bekannten trotz allem bald wieder besser!
fühlt man sich mit seinen kleinen Problemen, die uns doch ganz ausfüllen - und dann kommt plötzlich jemand daher, dessen Leben von einer Krankheit bestimmt wird und der Sorgen von einer ganz anderen Grössenordnung hat. Man kann sich nur vornehmen, bewusster durchs Leben zu gehen und sich darüber im Klaren zu sein, was es doch für ein Privileg ist, sich zwar mit unangenehmen Dingen, nicht aber mit unsichtbaren heimtückischen Gegnern rumschlagen zu müssen.
Über Lilli
Laufen ist denken, manchmal auch überlegen, immer aber sich erneuern. Eine neue Sicht auf die Dinge erlangen, die uns bewegen. Laufen ist manchmal auch davonlaufen, für eine Weile wenigstens, bevor man wieder heimkommt zu Mann und Kindern, Wäsche und Kochtopf, zu den eigenen Macken und all den bunten Schnipseln, die ein Leben so ausmachen. Laufen ist das beste Beobachten, das es gibt.
Und man will auch nicht weiter darüber nachdenken.
Man fühlt sich schuldig und dankbar zugleich, dass es den anderen getroffen hat und nicht einen selbst. Und möchte alles, was damit zu tun hat, einfach bitte wieder ausblenden, einfach weitermachen und so tun, als ob es solche Dinge gar nicht gäbe und an die im Wortsinn "heile" Welt glauben.
Aber vielleicht geht es Deiner Bekannten trotz allem bald wieder besser!
Richtig mickrig