Wie das morgendliche Laufen vor den Toren von Montréal mich nicht nur in Form, sondern auch auf allerlei Gedanken bringt...
Herr Wolf - 15. Aug, 11:47
Es gibt einfach Dinge,
die genauso sind, wie sie auch sein müssen. Und umgekehrt.
Dazu gehören laute Kinder, knitteriges Leinen, laute Gewitter, krümelige Croissants.
Und eigentlich ist das auch alles ganz gut so. Die wichtigen Dinge sollten so bleiben, wie sie sind. Alles zu verändern hat nun auch keinen Reiz
hat einen Zukunftsroman geschrieben, in dem nur die intellektuelle Elite Zugang zu "richtiger" Nahrung hat, während alle Anderen mit Imitaten und Ersatznahrungsmitteln Vorlieb nehmen müssen (ich schätze mal, das ist so wie ein Tofuwürstchen im Vergleich zum Kalbsbratwürstel). Deshalb: wer die Dinge nicht dafür schätzt, wie sie sind, der verpasst genau das, was meines Erachtens nach das Leben ausmacht. Und lebt dafür in einer beigen Einheitssosse, in der er in Ruhe Zeitung lesen kann.
Über Lilli
Laufen ist denken, manchmal auch überlegen, immer aber sich erneuern. Eine neue Sicht auf die Dinge erlangen, die uns bewegen. Laufen ist manchmal auch davonlaufen, für eine Weile wenigstens, bevor man wieder heimkommt zu Mann und Kindern, Wäsche und Kochtopf, zu den eigenen Macken und all den bunten Schnipseln, die ein Leben so ausmachen. Laufen ist das beste Beobachten, das es gibt.
Es gibt einfach Dinge,
Dazu gehören laute Kinder, knitteriges Leinen, laute Gewitter, krümelige Croissants.
Und eigentlich ist das auch alles ganz gut so. Die wichtigen Dinge sollten so bleiben, wie sie sind. Alles zu verändern hat nun auch keinen Reiz
Meine Lieblingskanadierin Margaret Atwood