Die X-Beine des alten Schäferhundmischlings mit graumelierten Fell, während er neben seinem Herrchen im sackartig herunterhängenden blauen Jogging-Anzug, grauen, herunter gerutschten Socken und braunen Sandalen dahin trottet. Die rote abblätternde Farbe am verwitternden Holz eines Kinderspielgerüstes auf dem Freigelände eines Hallenbades, das eine einzige Baugrube ist. Der Klang der Unterhaltung eines Paares, die sich erst beim Vorbeilaufen als deutsch-slawisches Mischmasch herausstellt. Der Gedanke an mächtig von unten drückende Baumwurzeln, die sich gegen den nur dünn darübergelegten Asphalt wehren...
So etwas.
Über Lilli
Laufen ist denken, manchmal auch überlegen, immer aber sich erneuern. Eine neue Sicht auf die Dinge erlangen, die uns bewegen. Laufen ist manchmal auch davonlaufen, für eine Weile wenigstens, bevor man wieder heimkommt zu Mann und Kindern, Wäsche und Kochtopf, zu den eigenen Macken und all den bunten Schnipseln, die ein Leben so ausmachen. Laufen ist das beste Beobachten, das es gibt.
Zum Beispiel?
So etwas.