Schubladendenken
Letzte Nacht träumte ich, ich sei wieder in Manderley – nein, aber ein Alptraum der schlimmsten Sorte war es trotzdem. Ich kann mir schon ungefähr denken, was es bedeutet, wenn man von zerstörten, ausgeräumten Wohnungen und darin herumkriechenden ekligen Schalentieren träumt, die man nicht kaputtkriegt, aber weiterhelfen tut es nicht. Zum Glück gelingt es mir immer wieder beim Laufen, alle Schubladen meines Hirns für eine Weile zuzuschieben, auch wenn manche davon so voll sind, dass sie (nachts dann eben) überquellen. Eine Weile soll Ruhe da oben sein, verstanden?
Der bevorstehende Herbst verspricht, unbequem zu werden. Und dabei hatten wir noch nicht mal einen richtigen Sommer...
Der bevorstehende Herbst verspricht, unbequem zu werden. Und dabei hatten wir noch nicht mal einen richtigen Sommer...
Lilli legt los - 21. Aug, 10:15
Stand beim Gedanken an den Traum das Buch oder der Film Pate?
Und bringt es das auf die Dauer, die Schubladen zuzudrücken? Nicht, dass ich keine Meister der Verdrängung wäre...
Aber manchmal were so ein "Kammerjäger" schon sehr praktisch...
Schönes Laufen!
Buch natürlich,
Was die Schubladen angeht - ich will ja nur wenigstens beim Laufen die Unordnung nicht sehen, die darin herrscht, und all das Schalengetier, das seine Antennen und Zangen nach mir ausstreckt...