Drei Schweinehunde und ein Sahnetörtchen

Drei Tage hintereinander hat Lilli sich den Wecker auf 6 Uhr gestellt, nur um ihn beim ersten Klingeln am nächsten Morgen sofort abzustellen und neu auf 7 Uhr zu programmieren. Sie schafft es einfach nicht, so früh aufzustehen, die kleine faule Drückebergerin. Dabei ging es doch vor den Sommerferien, von März bis Ende Juni??? Aber im Moment geht es nicht, deshalb zieht Lilli wieder dreimal die Woche um 8 Uhr 30 los, wenn die Strolche aus dem Haus sind, auch wenn es ihr spät vorkommt und ihr Haushalt darunter leidet. Da sie um diese Zeit auch schon gefrühstückt hat, kann sie immerhin richtig joggen, anstatt nur zügig zu marschieren, und deshalb eine gute Viertelstunde einsparen. Das Kontemplative des langsameren Morgenlaufs kommt dabei allerdings etwas zu kurz.

Insgesamt aber gibt es Positives zu vermelden: nach 6 Monaten des morgendlichen Laufens hat Lilli zweieinhalb Kilo abgenommen, ohne sonst irgendetwas an ihrem Lebensstil zu ändern, sie hat strammere Beine und geht insgesamt aufrechter und leichtfüßiger durchs Leben. Das ist Ansporn genug, weiter zu laufen, auch wenn immer mal wieder eine neue Uhrzeit dafür gefunden werden muss.

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Über Lilli

Laufen ist denken, manchmal auch überlegen, immer aber sich erneuern. Eine neue Sicht auf die Dinge erlangen, die uns bewegen. Laufen ist manchmal auch davonlaufen, für eine Weile wenigstens, bevor man wieder heimkommt zu Mann und Kindern, Wäsche und Kochtopf, zu den eigenen Macken und all den bunten Schnipseln, die ein Leben so ausmachen. Laufen ist das beste Beobachten, das es gibt.

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Zuletzt aktualisiert: 23. Mai, 03:27

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