Wie das morgendliche Laufen vor den Toren von Montréal mich nicht nur in Form, sondern auch auf allerlei Gedanken bringt...
Nielsson - 21. Okt, 15:37
Es liegt nur in sehr, sehr begrenztem Maße im Bereich der Veränderungsmöglichkeiten einer Person sich gesund oder auch krank zu "denken". Sowohl körperlich, wie auch seelisch.
will Lilli die Gedanken der Schwäbin ja auch nicht gelten lassen. Andererseits - muss jemand, der depressiv ist, nicht lernen, positiv zu denken, um wieder gesund zu werden? Liegt dann der Schlüssel zum Erfolg nicht doch in der Einstellung des Kranken? Bis jetzt haben die Bücher noch keinen Aufschluss darüber gegeben...
Nielsson - 22. Okt, 17:25
Wenn man ganz kleinlich (oder realistisch?) sein wollte: Es gibt nur Selbstheilung. Alle anderen Eingriffe von außen können nur weniger oder gar nicht wirksam sein. Mal abgesehen von Chirurgie vielleicht.
Aber: Ich glaube nicht daran, dass man dies - auf die Schnelle - selbst steuern kann.
Langfristig sind vielleicht Änderungen der inneren Einstellung möglich. Auf jeden Fall aber auch schwierig.
Reden wir hier eigentlich über plötzlich und überraschend auftretende Probleme? Oder ist das vorübergehend? Oder chronisch?
Über Lilli
Laufen ist denken, manchmal auch überlegen, immer aber sich erneuern. Eine neue Sicht auf die Dinge erlangen, die uns bewegen. Laufen ist manchmal auch davonlaufen, für eine Weile wenigstens, bevor man wieder heimkommt zu Mann und Kindern, Wäsche und Kochtopf, zu den eigenen Macken und all den bunten Schnipseln, die ein Leben so ausmachen. Laufen ist das beste Beobachten, das es gibt.
Genau deshalb
Aber: Ich glaube nicht daran, dass man dies - auf die Schnelle - selbst steuern kann.
Langfristig sind vielleicht Änderungen der inneren Einstellung möglich. Auf jeden Fall aber auch schwierig.
Reden wir hier eigentlich über plötzlich und überraschend auftretende Probleme? Oder ist das vorübergehend? Oder chronisch?