Manchmal...

Nach einer Woche kranksein muss Lilli "unter die Leute". Das kennt sie schon von ihren Eltern, dieses Bedürfnis, manchmal in die Stadt zu müssen, um sich unter die Passanten zu mischen, über Plätze zu laufen, in einem Café ein sündhaft teures Stück Kuchen zu essen und sich treiben zu lassen. "Voir ailleurs si j'y suis" sagt man hier zu dem Drang, sich woandershin zu katapultieren, um seine Alternativen auszuloten, "was wäre wenn" zu spielen oder einfach nur zu sehen, was das Leben ausserhalb der Arbeit und des Alltags zu bieten hat. Sie kann die Strolche dazu überreden, mit ihr die Rue Saint-Denis hochzulaufen, und gemeinsam gehen sie zu Lush, um dort riesige Badesalzkugeln zu kaufen, essen Pommes frites, bis ihnen schlecht wird, schauen in Dekoläden nach seltsamen Sachen und radeln danach frierend durch den schon dunklen Herbstabend nach Hause. Ja, das musste sein.
Elisabetta1 - 14. Okt, 14:58

Und dann war dieses "besondere" Erlebnis, für uns Leser auch noch zauberhaft beschrieben.
Als ob man dabei gewesen wäre. Schön.

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Über Lilli

Laufen ist denken, manchmal auch überlegen, immer aber sich erneuern. Eine neue Sicht auf die Dinge erlangen, die uns bewegen. Laufen ist manchmal auch davonlaufen, für eine Weile wenigstens, bevor man wieder heimkommt zu Mann und Kindern, Wäsche und Kochtopf, zu den eigenen Macken und all den bunten Schnipseln, die ein Leben so ausmachen. Laufen ist das beste Beobachten, das es gibt.

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