Wie das morgendliche Laufen vor den Toren von Montréal mich nicht nur in Form, sondern auch auf allerlei Gedanken bringt...
yonosequepasara - 18. Sep, 10:18
Sicherheit wird überbewertet....
Und das meine ich ernst ich spreche aus Erfahrung. Viel wichtiger ist, wie man mit Unsicherheit umgeht....
In welcher Sprache ähneln sich die Worte "Krise" und "Möglichkeit" gleich...
Welche Art Anker wäre eine Rettung?
An einem finanziellen Notpolster, Vertrauen in das Schicksal oder in Gott (oder etwa in die eigenen Talente?)... Manche Leute werden einfach von Krisen umgehauen, blindgeschlagen sozusagen für die Türen, die sich um sie herum öffnen, wenn andere zugehen. Ich persönlich stimme Dir zu: wer eine Krise als Chance sehen kann, hat schon mal einen guten Vorsprung. Vielleicht kann man das ja sogar lernen, auch wenn es einem nicht in die Wiege gelegt wurde?
yonosequepasara - 18. Sep, 12:19
Sind Anschauungen erlernbar?
Ich habe in letzter Zeit so viel sich Widersprechendes dazu gelesen, gehört... Die "Leg-Einen-Schalter-In-Dir-Um"-Industrie boomt... andere behaupten eine Festelgung grundsätzlicher Charakterzüge bereits im Mutterleib...
Aber im Zweifel: JA!
:-)
Trübsinn und Niedergeschlagenheit wollen auch ausgekostet werden - wie sonst könnte ich dann das Hochgefühl wertschätzen? Dauerpositivdenker sind ja schon fast ekelerregend...
Mit den Möglichkeiten ist es wie mit den Telefonzellen in der Stadt: wenn man nie danach sucht, weiß man nicht, wo sie stehen. Wenn man einmal danach Ausschau hält, ist man überrascht, wieviele es davon gibt...
Aber ich gebe zu: ein Lottogewinn hätt' schon was...
Über Lilli
Laufen ist denken, manchmal auch überlegen, immer aber sich erneuern. Eine neue Sicht auf die Dinge erlangen, die uns bewegen. Laufen ist manchmal auch davonlaufen, für eine Weile wenigstens, bevor man wieder heimkommt zu Mann und Kindern, Wäsche und Kochtopf, zu den eigenen Macken und all den bunten Schnipseln, die ein Leben so ausmachen. Laufen ist das beste Beobachten, das es gibt.
Und
das meine ich ernstich spreche aus Erfahrung. Viel wichtiger ist, wie man mit Unsicherheit umgeht....In welcher Sprache ähneln sich die Worte "Krise" und "Möglichkeit" gleich...
Welche Art Anker wäre eine Rettung?
Ja, woran kann man sich festhalten?
Sind Anschauungen erlernbar?
Aber im Zweifel: JA!
:-)
Trübsinn und Niedergeschlagenheit wollen auch ausgekostet werden - wie sonst könnte ich dann das Hochgefühl wertschätzen? Dauerpositivdenker sind ja schon fast ekelerregend...
Mit den Möglichkeiten ist es wie mit den Telefonzellen in der Stadt: wenn man nie danach sucht, weiß man nicht, wo sie stehen. Wenn man einmal danach Ausschau hält, ist man überrascht, wieviele es davon gibt...
Aber ich gebe zu: ein Lottogewinn hätt' schon was...