Lillis sozialer Nutzwert

Was Lilli heute noch alles vorhat:

Stiefel putzen
Bad putzen
Löcher in der Wand zuspachteln
Schuhcreme kaufen
Kochen
Einkaufen
Skihosen waschen
Reisepass beantragen
Mitfahrgelegenheit für morgen organisieren

Warum in aller Welt kommt ihr das so wert-los vor? Etwa, weil es dafür am Monatsende keinen Scheck gibt? Dass jemand „danke“ sagt, wär ja schon schön.
yonosequepasara - 24. Mär, 11:30

Das ist ein Job - und kein leichter!

Danke!

Lilli legt los - 24. Mär, 11:38

Es wird eben nicht als Job angesehen

weder von mir noch von sonst jemandem! Denn das Löcher-in-der-Badezimmerwand-Zuspachteln definiert mich nicht als Mensch, und wenn mich jemand fragt, was ich "denn so" mache, werde ich auch nicht sagen, dass ich eine hervorragende Hühner-Nudelsuppe kochen kann. Aber diese zeitaufwändigen Nicht-Dinge stapeln sich in meinem Alltag bis zur Decke! Hilfe!

Und danke fürs Dankesagen, auch wenn es nichts nützt...
yonosequepasara - 24. Mär, 11:49

Wie oft passiert es in den so genannten "echten" Jobs, dass man was tun muss, das nicht in der "job description" steht? Ich habe letztens ausgemalt...

Ich dachte, vorallem Männer haben dieses "Ich definiere mich über meinen Job"-Denken...

Das, was du tust, ist essentiell wichtig! Und die Summe macht es aus. Ich trau mich wetten, dass jede "gestandene Mutter und Hausfrau" in Sachen Organisationstalent, Überblick und Effizienz einen BWL-Absolventen in die Tasche steckt.

"Proud to be mother!" Da gibt's sicher ein T-Shirt damit!

Immer voll Respekt, Yono
Lilli legt los - 24. Mär, 14:46

Was ich als Mutter und Hausfrau tue,

ist zwar wichtig, aber mir kommt es nicht wichtig GENUG vor (komischerweise, wo mir doch das Wohl meiner Kinder am allerwichtigsten ist und dieses Wohl unter anderem davon abhängt, dass ich da bin, wenn sie aus der Schule kommen, dass ich den Kopf frei habe, um ihnen zuzuhören, und dass ich Zeit habe, mit ihnen Abenteuerromane zu lesen?!). Wenn ich dagegen einen Text übersetze, der noch nicht mal gedruckt, sondern nur in einem Intranet, das niemand liest, veröffentlicht wird, DA fühle ich mich nützlich. Versteh einer, was in einem Mutterhirn vor sich geht...
Thomas (Gast) - 26. Mär, 10:55

schade.....

Der Mensch mit dem unaussprechlichen Namen war leider schneller, sonst hätte ich der Lilli ein hessisches "Danke" entgegengeschmettert, das die Schwabenohren nur so gewackelt hätten.
Dann flüstere ich einfach ein leises "Danke" für das fast tägliche Vergnügen, hier mitlesen zu dürfen.
Thomas

Lilli legt los - 26. Mär, 11:03

Müsste das nicht "Dange" sein?

Auf hessisch, mein ich? Jedenfalls freue ich mich tierisch über solche Kommentare! Bin ganz gerührt...
Thomas (Gast) - 27. Mär, 04:59

ei,

..do soi eich jo vollkomme vo de Sogge, dos dos Lilli waas, wei mer "Dange" off platt schreibt.Woher waaste dos da?
En schine Doag em ferne Kanada
Thomas
Lilli legt los - 27. Mär, 09:29

Auf die Gefahr hin,

jetzt gaaanz alt auszusehen: Lillis Familie war Fan der "Hesselbachs", früher mal... sowas bleibt haften.
Thomas (Gast) - 30. Mär, 05:08

da mussten..

..wir Kinder immer ganz still sein, wenn de Mama und de Babba Hesselbach im HR kamen.
Aber schon wirklich lange her.
grins..seltsame Art der Konversation

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Über Lilli

Laufen ist denken, manchmal auch überlegen, immer aber sich erneuern. Eine neue Sicht auf die Dinge erlangen, die uns bewegen. Laufen ist manchmal auch davonlaufen, für eine Weile wenigstens, bevor man wieder heimkommt zu Mann und Kindern, Wäsche und Kochtopf, zu den eigenen Macken und all den bunten Schnipseln, die ein Leben so ausmachen. Laufen ist das beste Beobachten, das es gibt.

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