Wie das morgendliche Laufen vor den Toren von Montréal mich nicht nur in Form, sondern auch auf allerlei Gedanken bringt...
yonosequepasara - 9. Apr, 11:56
Diese Art der Wahrnehmung
...mag ich, wenn ich morgens sanft aus dem Schlaf in die Gegenwart gleite (Wann war das das letzte Mal, verd...?).
Psychedelische Formen, irreguläre Perspektiven, weil die Augen weder koordiniert fokussieren noch grundsätzlich zu Schärfe fähig sind... und das Spiel damit: Mal dieses Auge, mal jenes, träges Wandern der Augen unter Beibehaltung dieses schrägen Blicks...
Nur: Irgendwann normalisiert sich alles, und der Kleiderkasten sieht einfach nur wie der Kleiderkasten aus - ohne Brille.
Aus den Augen, aus dem Sinn. Das Zimmer wird durch so einen begehbaren Kleiderschrank natürlich entsprechend kleiner, aber die Kinder können prima Verstecken darin spielen...
Über Lilli
Laufen ist denken, manchmal auch überlegen, immer aber sich erneuern. Eine neue Sicht auf die Dinge erlangen, die uns bewegen. Laufen ist manchmal auch davonlaufen, für eine Weile wenigstens, bevor man wieder heimkommt zu Mann und Kindern, Wäsche und Kochtopf, zu den eigenen Macken und all den bunten Schnipseln, die ein Leben so ausmachen. Laufen ist das beste Beobachten, das es gibt.
Diese Art der Wahrnehmung
Psychedelische Formen, irreguläre Perspektiven, weil die Augen weder koordiniert fokussieren noch grundsätzlich zu Schärfe fähig sind... und das Spiel damit: Mal dieses Auge, mal jenes, träges Wandern der Augen unter Beibehaltung dieses schrägen Blicks...
Nur: Irgendwann normalisiert sich alles, und der Kleiderkasten sieht einfach nur wie der Kleiderkasten aus - ohne Brille.
Ach ja,
Wenn ich ohne Brille durch's Haus gehe, ist das Gute daran, dass ich den Staub viel weniger wahrnehme.
;-)
Walk-ins natürlich!